Neu im Programm - die Vario.Sonnenbatterie

Vario.Sonnenbatterie - mehr Unabhängigkeit für Verbraucher     Die Vario.Sonnenbatterie bietet Ihnen mehr Energieunabhängigkeit durch erhöhten Eigenverbrauch des von Ihnen erzeugten Solarstroms und reduziert somit Ihre Stromkosten. Angesichts stetig steigender Energiekosten – die jährliche Preissteigerung liegt bei bis zu 7 Prozent – und sinkender staatlicher Förderung für Solarstrom, eine lohnende wirtschaftliche Investition. Profitieren Sie noch heute von einem besonders attraktiven Einführungspreis für diese zukunftsweisende Technologie!

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Dahlen

Auf der Dachfläche eines Betriebs für Gemüse- und Kartoffelverarbeitung entstand eine Photovoltaikanlage mit 1.005,00 kWp Gesamtleistung.

4.020 ET Solar Module und 42 REFUsol Wechselrichter wurden verbaut. Das Solarkraftwerk leistet einen jährlichen Stromertrag von voraussichtlich 899,475 kWh. Das entspricht der jährlichen Versorgung von ca. 252 Haushalten.

 

Metzingen - Oktober 2014

Im Oktober 2014 entstand auf einer Dachfläche von ca. 1.380 qm eine Photovoltaikanlage mit einer Anlagenleistung von 168,00 kWp. Dank qualitativ hochwertiger Komponenten mit langfristigen Garantien und hohem Wirkungsgrad wird diese Anlage auf Jahre einen hohen Ertrag erzielen.

  

Dreiheide

In Dreiheide entstand eine Photovoltaikanlage mit 5.154 Qualitätsmodulen von SolarWorld und einer Gesamtnennleistung von 1.314,27 kWp. 79 Wechselrichter von Platinum sorgen für die Einspeisung des ökologisch erzeugten Stroms von fast 1.180.000 kWh pro Jahr. Gleichzeitig trägt die Anlage zu einer jährlichen CO2-Einsparung von 1042t bei.

 

Nordrhein-Westfalen - Februar 2014

In einer Bauzeit von weniger als sechs Wochen wurde eine Aufdachanlage mit einer Gesamtleistung von fast 550 kWp auf einer Lagerhalle realisiert. Eine Fläche von ca. 10.000 qm wurde mit rund 2.000 polykristallinen Qualitätsmodulen von Yingli Solar belegt. Über 30 Wechselrichter von Platinum sorgen für die Einspeisung des ökologisch erzeugten Stroms von fast 435.000 kWh pro Jahr. Dies entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 120 Privathaushalten. Dank der schadstofffreien Energie Erzeugung können dadurch jährlich 380t CO2 vermieden werden.

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REWE Fachmarktzentrum mit Photovoltaik ausgestattet

Hessen im Januar 2014: Die neu errichtete Aufdachanlage mit rund 1.300 polykristallinen Qualitätsmodulen von Yingli Solar (Premium Partner des FC Bayern München) und einer Gesamt-Nennleistung von knapp 350 kWp umfasst eine Modulfläche von ca. 2.200 m².

Landkreis Karlsruhe

Auf einer Dachfläche von ca. 10000 qm entstand eine Photovoltaikanlage mit einer Einspeiseleistung von über 1.000.000 kWh. Dies entspricht dem Jahresbedarf von ca. 250 4-Personen-Haushalten.

Schletter Produktneuheit - Sinnvolle Ergänzungen im Standardsystem

Nur noch ein Klick - nun auch bei Kreuzschienensystemen!

Die Einführung des neuen Kreuzverbinders Rapid hat sich leider etwas verzögert. Ab sofort können aber alle Vorteile des Rapidsystems auch bei Kreuzschienensystemen voll genutzt werden!

Rufen Sie uns an, weitere Informationen erhalten Sie gerne von unserem technischen Team oder Ihrem zuständigen Ansprechpartner.

ET Solar Group

Die ET Solar Group, ein weltweit führender Hersteller von mono- und polykristallinen Photovoltaikmodulen, gab offiziell die Markteinführung des neuen Moduls Poly200 Wp bekannt.

Lange Zeit war das Modul mono mit 200 Wp dank sehr guter Erträge und anwenderfreundlichen Modulmaßen das präferierte Modul der europäischen Kunden. Die Preisdifferenz zwischen mono- und polykristallinen Modulen wurde immer größer. Wie also können die Vorteile der monokristallinen Module mit 200 Wp mit anwenderfreundlichen Modulmaßen, leichten Modulgewichts und guter Erträge unter der Vorrausetzung eines wettbewerbsfähigen Preises weiter gewährleistet werden? ET Solar gibt dazu mit der Produktneuheit Poly200Wp die richtige Antwort. Dieses Modul ist ab sofort bestellbar.

Neu im Programm - die Vario.Sonnenbatterie

Vario.Sonnenbatterie - mehr Unabhängigkeit für Verbraucher     Die Vario.Sonnenbatterie bietet Ihnen mehr Energieunabhängigkeit durch erhöhten Eigenverbrauch des von Ihnen erzeugten Solarstroms und reduziert somit Ihre Stromkosten. Angesichts stetig steigender Energiekosten – die jährliche Preissteigerung liegt bei bis zu 7 Prozent – und sinkender staatlicher Förderung für Solarstrom, eine lohnende wirtschaftliche Investition. Profitieren Sie noch heute von einem besonders attraktiven Einführungspreis für diese zukunftsweisende Technologie!

Das große Gewerbe Open im Sommer

Wenn sich am Wochenende vom 23. und 24. Juni 2012 die Max-Eyth-Strasse in eine Informations- und Flaniermeile verwandelt, ist der Startschuss für das Gewerbe Open gefallen.

 

Wir sind mit folgenden Aktionen vertreten und freuen uns auf Ihren Besuch!

 

  • Solarstrom-Speicherlösungen
  • Solar Carport - die Stromtankstelle
  • Photovoltaik-Check - Kostenlose Ertragsprognose und Dachbelegungsplan für das priv. Dach mit Finanzierungsangebot der VoBa im Hause
  • Beratung und Informationen zum Thema Photovoltaik
  • Erleben Sie die Fortbewegungsmittel der Zukunft: Elektro-Autos, - Fahrräder und – Roller

 

 

Holzgerlinger Gewerbe Open

Elektro-Twizy

HOLZGERLINGER GEWERBE OPEN am 23. und 24. Juni 2012

In diesem Jahr werden wir bereits zum zweiten Mal am großen Holzgerlinger GEWERBE OPEN am 23. und 24. Juni 2012 teilnehmen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter:  www.holzgerlinger-gewerbe-open.de

 

Wir freuen uns, Sie im Rahmen des diesjährigen GEWERBE OPEN am 23. und 24. Juni 2012 in unseren Geschäftsräumen in Holzgerlingen begrüßen zu dürfen!

 

Holzgerlinger Gewerbe Open

 

Vorbehaltliche Vergütungssätze - EEG 2012

EEG 2012 Vergütungssätze 01.04.2012

 

Vorbehaltlich der endgültigen Verabschiedung im Bundesrat am 11.05.2012!

 

Dachanlage bis 10 kW

Dachanlage bis 1 MW

Dach- und Freiflächenanlagen bis 10 MW

monatliche Degression

0,15 Cent

0,15 Cent

0,15 Cent

Inbetriebnahme

Cent/kWh

Cent/kWh

Cent/kWh

ab 01.04.2012

19,50

16,50

13,50

ab 01.05.2012

19,35

16,35

13,35

ab 01.06.2012

19,20

16,20

13,20

ab 01.07.2012

19,05

16,05

13,05

ab 01.08.2012

18,90

15,90

12,90

ab 01.09.2012

18,75

15,75

12,75

ab 01.10.2012

18,60

15,60

12,60

ab 01.11.2012 *

18,45

15,45

12,45

ab 01.12.2012 *

18,30

15,30

12,30

 

* unter Vorbehalt, siehe Hinweis!

 

Eckpunkte der neuen Regelungen ab 01.04.2012

  • Einteilung in kleine Anlagen bis 10 kW, mittlere Anlagen bis 1 MW und große Anlagen bis 10 MW.
  • Anlagen über 10 MW erhalten keine Vergütung.
  • Für neue Nichtwohngebäude (z. B. Scheunen) gilt die Regelung für Großanlagen.
  • Die Garantievergütung wird nicht mehr für die komplette Strommenge ausbezahlt, sondern nur noch für 85 % bei Kleinanlagen bzw. 90 % bei mittleren und großen Anlagen. Die restliche Menge kann auf dem freien Markt verkauft oder selbst genutzt werden.
  • Der Bonus für den Eigenverbrauch entfällt. Dennoch wird der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms immer attraktiver. Denn die Vergütungssätze für die Einspeisung ins Netz liegen inzwischen unter dem Marktpreis gegenüber den Bezugskosten pro kWh. Derzeit rund 23 Cent/kWh - Tendenz steigend!

 

Die Vergütungssätze vom 01.01.2012 gelten noch für Dachanlagen, deren Netzanmeldung (gemäß § 5 EEG) vor dem 24.02.2012 gestellt wurde und die bis zum 30.06.2012 in Betrieb genommen wird. Ebenso für Freiflächenanlagen, deren Beschluss über die Aufstellung oder Änderung eines Bebauungsplanes vor dem 01.03.2012 getroffen wurde und die bis 30. 06.2012 fertig gestellt wird. Für Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen gilt dies abweichend bis 30.09.2012.

 

* Hinweis:

Ab dem 01.11.2012 wird die Höhe, um welche die Einspeisevergütung monatlich gekürzt wird, vierteljährlich angepasst- je nachdem, wie hoch der PV-Zubau in den vorangegangenen 3 bis 12 Monaten war. Diese jährliche Absenkung der Einspeisevergütung ist auf höchstens 29 % gedeckelt!

 

Vario zum Thema Dachpacht in der Fachzeitschrift ACKERPlus

Den Artikel können Sie hier herunterladen.

Solarkürzung: Einigung bei CDU und FDP

 Berlin - Trotz regem Widerstand haben sich nun auch die Fraktionen der Union und FDP über eine Kürzung der Solarförderung ab 1. April geeinigt.

Die Änderungen sollen für Dachanlagen bereits zum 1. April in Kraft treten.

 

Mehrere tausend Menschen demonstrierten am Montag gegen die Förderkürzung. Nichtsdestotrotz haben sich Union und FDP einen Tag später über eine entsprechende Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) verständigt. Sie einigten sich auf eine Kürzung der Solarförderung um 20 bis 30 Prozent zum 1. April. "Angesichts der drastisch gefallenen Preise für Solaranlagen muss die Vergütung gesenkt werden. Sonst machen sich Investoren die Taschen voll", betonte der FDP-Umweltpolitiker Michael Kauch.

 

Die Änderungen sollen für Dachanlagen zum 1. April in Kraft treten. Solarparks würden nach dem von den Fraktionen eingebrachten Entwurf nun eine Vergütung nach altem Recht erhalten, "wenn ein Aufstellungsbeschluss vor dem 1. März 2012 vorgelegen hat und die Anlage bis zum 30. Juni 2012 in Betrieb genommen wird", sagte Kauch.

 

Kauch betonte jedoch den Vertrauensschutz für schon geplante Anlagen, die bis zum zunächst geplanten Stichtag 9. März nicht mehr zu installieren sind.

Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sollen auch keinen Blankocheck für pauschale weitere Kürzungen bei erneuerbare Energien ohne Einbindung des Parlaments bekommen. Aber sie können bei einem Zubau von mehr als 3500 Megawatt an neuen Solaranlagen pro Jahr mit weiteren Kürzungen gegensteuern.

 

Quelle: dpa

Solarförderung: Großdemo gegen Kürzung in Berlin

Mehrere Tausend Menschen aus ganz Deutschland haben am Montag in Berlin gegen Einschnitte bei der Solarförderung demonstriert. Branchenverbände und Gewerkschaften protestierten damit gegen die geplanten Kürzungen für Dachanlagen von 20 bis 30 Prozent.

 

"Es geht nicht nur um die Solarindustrie", rief SPD-Chef Sigmar Gabriel den Beschäftigten und Firmeninhabern zu. "Es geht darum, ob wir die Energiewende schaffen."

Die Fraktionschefs von Grünen und Linkspartei, Jürgen Trittin und Gregor Gysi, warnten vor einer zweiten Deindustrialisierung Ostdeutschlands. Der Veranstalter zählte mehr als 11.000 Teilnehmer am Brandenburger Tor. Die Reform bei der Solarförderung sieht Kürzungen von 20 bis knapp 30 Prozent vor.

 

"Wir sind die Energiewende" und "Solar-Ausstieg, nein danke" stand auf ihren Transparenten. Gegen die schwarz-gelbe Bundesregierung mit den zuständigen Ministern Philipp Rösler (FDP) und Norbert Röttgen (CDU) protestierten die Demonstranten mit Sprüchen wie "Rösler satt, wir wollen watt", "Profilneurösler, nein danke" und "Wer sich von Rösler einseifen lässt, wird von Röttgen glattrasiert".

 

"Es empört uns, dass die Regierung kalt und sehenden Auges und ohne Not in die Existenz von Zehntausenden Menschen eingreift", sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel. Die Branche brauche die staatlichen Beihilfen noch eine Weile, um etwa ihre Vorreiterschaft bei gebäudeintegrierter Solartechnik und bei Dünnschichtmodulen auszubauen. "Da sind wir besser als die Chinesen", sagte Hexel mit Blick auf die Konkurrenz aus Fernost.

Gabriel verlangte, dass die erneuerbare Energie besser integriert werde, etwa indem der Staat Speicher und kombinierte Kraftwerke fördere. Die Zahl von 350.000 Beschäftigten in der Branche solle verdoppelt werden. Trittin warf der Regierung vor, den Unternehmen die Investitionssicherheit zu nehmen und im Auftrag von Konzernen wie RWE und E.on die Energiewende auszubremsen. Er appellierte an die CDU-Ministerpräsidenten Reiner Haseloff und Christine Lieberknecht: "Stoppen Sie die zweite Deindustrialisierung Ostdeutschlands." Die Länder könnten den Plan über den Vermittlungsausschuss blockieren.

 

Quelle: dpa

Röttgen und Rösler diskutieren Kürzung Solarförderung bereits zum April 2012

Die beiden Minister haben einem Medienbericht zufolge bei einem Treffen am Mittwoch das weitere Vorgehen zur Förderung der Photovoltaik beraten. In der Diskussion ist demnach eine Einmalkürzung der Einspeisetarife im April.

 

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) haben sich am Mittwoch zu einem Vier-Augen-Gespräch getroffen, um über die Solarförderung zu beraten, wie die „Rheinische Post“ berichtet. Beide Minister haben den Auftrag, sich bis Ende Februar auf eine gemeinsame Neuregelung bei der Photovoltaik zu verständigen und einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Dem Bericht zufolge sollen Röttgen und Rösler über eine Einmalkürzung der Photovoltaik-Einspeisetarife bereits im April diskutiert haben. Zudem sei im Gespräch die Photovoltaik-Vergütung anschließend in kleineren Schritten schneller zurückzufahren, berichtet die Zeitung weiter.

 

Die schnellere Kürzung der Solarförderung war erneut aufgekommen, nachdem die Bundesnetzagentur Anfang Januar einen Rekordzubau von rund 7500 Megawatt Photovoltaik-Leistung im vergangenen Jahr in Deutschland verkündete. Allein drei Gigawatt davon sollen im Dezember ans Netz gegangen sein. Dies sind allerdings noch vorläufige Zahlen. Zum Jahreswechsel waren die Photovoltaik-Einspeisetarife um 15 Prozent gesunken. Nach dem geltenden EEG steht die nächste Degression zum 1. Juli 2012 an. Wegen des starken Zubaus im vierten Quartal 2012 ist davon auszugehen, dass die Kürzung dann nochmals 15 Prozent betragen wird.

 

Röttgen und Rösler konnten sich bislang nicht auf eine gemeinsame Linie bei der Solarförderung verständigen. Während der Umweltminister am Mechanismus des „atmenden Deckels“ festhalten will und zugleich mehrere über das Jahr verteilte Absenkungen der Einspeisetarife befürwortet, hat sich Rösler wiederholt für eine starre Begrenzung des Photovoltaik-Zubaus in Deutschland bei etwa 1000 Megawatt ausgesprochen. Damit stößt er in seiner eigenen Partei auf wenig Zustimmung. Unterstützung findet Rösler aber beim CDU-Wirtschaftsflügel, der seit Jahren einen starren Deckel für die Photovoltaik fordert. Allerdings gab es im Vorfeld der Gespräche in der Arbeitsgruppe Energie in der vergangenen Woche ein Papier aus dem Wirtschaftsministerium zur Solarförderung. Es sind verschiedene Szenarien berechnet, wie der Photovoltaik-Zubau in Deutschland zurückgefahren werden könnte - so würde eine Einmalkürzung des Einspeisetarife um 21 Prozent dazu führen, dass sich die neu installierte Leistung bei etwa 3500 Megawatt jährlich einpendelt. Das Papier war auf dem Treffen allerdings nicht kompromissfähig.

Berlin und Sachsen verbessern baurechtliche Vorschriften für Solaranlagen

Lange wurde diskutiert – nun ist eine Entscheidung gefallen: Die Länder Berlin und Sachsen haben die Änderung der Landesbauordnung (BauO Bln und SächsBO) beschlossen.

Damit erfordert das Errichten von Solaranlagen in, an und auf Dach- und Außenwandflächen von Gebäuden zukünftig keine Baugenehmigung mehr. Außerdem ist es nun auch unerheblich, ob der erzeugte Strom bzw. die Wärme ganz ins Netz eingespeist wird oder selbst verbraucht wird.

So ganz ohne Richtlinien geht es dann aber doch nicht: So müssen Bauvorhaben trotz der Genehmigungsfreiheit die öffentlich-rechtlichen Regelungen wie z.B. des Bauplanungs-, Bauordnungs- oder Denkmalschutzrechtes einhalten.

Hier finden Sie die neuen Bauordnungen noch einmal im Detail:

Bauordnung Berlin
Bauordnung Sachsen

Röttgen will Solarförderung in Zukunft jeden Monat kürzen, pro Jahr bis -24%.

19.01.2012: Bundesumweltminister Röttgen will die Solarförderung künftig monatlich absenken. Das sagte Röttgen in einem Statement nach einem Treffen mit Vertretern der Solarbranche in Berlin. Das System der halbjährlichen Kürzung habe zu Jahresendrallyes geführt. Das wolle er mit neuen Regeln vermeiden. In Zukunft solle eine Kürzung der Förderung um höchstens 24 Prozent pro Jahr möglich sein. Dazu solle das EEG zügig geändert werden. Einen genauen Zeitplan dafür nannte der Minister nicht. Im vergangenen Jahr waren nach einer vorläufigen Schätzung der Bundesnetzagentur insgesamt 7.500 Megawatt neu errichtete Solaranlagen gemeldet worden, 3.000 davon im Dezember. Röttgen sagte, diese Zahlen seien zu hoch. ...

Quelle: Bundesumweltministerium, Bundesnetzagentur

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Der Vario Solar-Ertragsrechner ermöglicht Ihnen die einfache Berechnung des möglichen Ertrags Ihrer Photovoltaik-Anlage. Der Standort Ihrer Anlage wird entweder automatisch über GPS oder WLAN oder alternativ über die manuelle Eingabe einer Adresse ermittelt. Ausrichtung und Dachneigung werden auf modernen Android-Telefonen ebenfalls automatisch bestimmt.


Die App ist in den Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch verfügbar.


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Minus -15% Degression der Einspeisevergütung zum 30.06.2012

Bundesnetzagentur meldet Rekordzahlen für Photovoltaik im Dezember

06.01.2012: In Deutschland ist die Zahl der Photovoltaikanlagen, die der Bundesnetzagentur gemeldet wurden, im Dezember des vergangenen Jahres offenbar sehr stark angestiegen. Insgesamt seien 3.000 Megawatt installiert worden, berichtet das »Handelsblatt« unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur. Zum Vergleich: im Rekordmonat Juni 2010 waren es 2.100 Megawatt. Damit sei auch das bisherige Rekordjahr 2010 mit 7.400 Megawatt übertroffen worden. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) versucht die Zahlen mit einer Torschlusspanik zu erklären. Die Diskussion um einen absoluten Deckel bei der Vergütung im Dezember habe zu erheblicher Verunsicherung und damit zu Schlußkaufreaktionen geführt. Die Bürgerinnen und Bürger hätten befürchtet, die Vergütung könne über kurz oder lang ganz eingestellt werden. Sollten sich die gemeldeten Zahlen offiziell bestätigen, wäre damit bereits jetzt eine weitere Absenkung der Vergütung um 12 Prozent sicher, eine Absenkung um 15 Prozent nach Einschätzung von PHOTON höchstwahrscheinlich. ...

Quelle: Handelsblatt, Zusammenfassung: PHOTON

Aktuelle Informationen zur Solarförderung

Aktuelle Informationen zur Solarförderung erhalten Sie übersichtlich in einem PDF-Dokument oder auf unserer EEG-Seite im Bereich Photovoltaik.

Vario green energy erleichtert Dachverpachtung

Der Systemanbieter Vario green energy aus dem schwäbischen Holzgerlingen vereinfacht die Verpachtung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen. Über ein neues elektronisches Formular auf der Internetseite des Unternehmens können Gebäudeeigentümer Kerndaten zu ihren Dächern an Vario senden. Innerhalb eines Werktages melden sich Mitarbeiter von Vario green energy zurück und präsentieren bei geeigneten Objekten ein Konzeptangebot für die Dachverpachtung. Stimmt der Eigentümer der Verpachtung zu, prüfen die Solarteure von Vario den Zustand der Dachhaut und erstellen Angebote für mögliche Investoren.

 

„Photovoltaikanlagen sind eine attraktive Investitionsmöglichkeit. Aber es gibt viele Dacheigentümer, die die Kosten für eine Anlage nicht selbst tragen möchten“, sagt Detlef Moritz, Vertreibsleiter bei Vario green energy. „Mit der Verpachtung ihrer Flächen erhalten diese ein Entgelt von den Betreibern der Solaranlage und profitieren auch so von dieser grünen Technologie. Wir übernehmen dabei als Dienstleister die komplette Projektierung und vermitteln geeignete Investoren für die Anlage.“

 

Vario green energy bringt bereits seit 3 Jahren Dachflächenbesitzer und PhotovoltaikInvestoren zusammen. Die Pachtverträge laufen über mindestens 20 Jahre. Danach können die Dacheigentümer die Anlagen entgeltlich übernehmen oder kostenfrei abbauen lassen. Das Unternehmen sucht Schrägdächer ab einer Fläche von 500 Quadratmetern und Flachdächer ab 1.000 Quadratmeter.

 

Das Formular zur Dachverpachtung findet sich unter http://variogreenenergy.de/de/produkte/photovoltaik/dachverpachtung.

 

Solarinvestitionen bleiben in vielen Ländern eine gute Geldanlage

Nachhaltigkeitsstudie der Bank Sarasin zur Solarindustrie: Die attraktivsten Länder für Solarstrom

 

Für Hersteller von Photovoltaik (PV)-Modulen und Projektentwickler besonders gesucht sind in diesen herausfordernden Zeiten attraktive Absatzmärkte mit geringen Risiken und guten Renditen. In der Nachhaltigkeitsstudie "Solarwirtschaft: Hartes Marktumfeld – Kampf um die Spitzenplätze" hat die Bank Sarasin die 20 interessantesten PV-Märkte untersucht und in einer Länderattraktivitäts-Matrix dargestellt. Trotz Wachstumsabschwächung zeigen bestehende Märkte wie Deutschland, Italien oder Frankreich weiterhin viel Potenzial. Interessant sind zudem neue Wachstumsmärkte wie USA, China und Indien. Die sonnigen Länder wie Griechenland oder Portugal verfügen hingegen noch über hohe administrative Hürden. Bei niedrigstem Risikoprofil für Kleinanlagen weist die Schweiz eine attraktive Rendite auf.


Die Reduktion der Einspeisetarife in verschiedenen Ländern wie Deutschland, Tschechien oder Frankreich setzte sich 2011 fort und bremste das Wachstum der globalen PV-Installationen. Um attraktive Länder für eine Marktexpansion auszuloten, bietet die Länderattraktivitäts-Matrix (LAM) der Bank Sarasin eine Entscheidungshilfe für Hersteller von PV-Modulen, aber auch für Projektentwickler wie unter anderem grosse Energieversorgungsunternehmen. Dabei bestehen für jeden der 20 untersuchten Solarmärkte sowohl Opportunitäten – in der LAM als interner Zinsfluss (Internal Rate of Return, IRR) dargestellt – wie auch Risiken. Hierbei werden Governance-Risiken und technische Risiken berücksichtigt.

 

Länderattraktivitäts-Matrix 2012

Länder-Attraktivitätsmatrix 2012

* New South Wales in Australien, Flandern in Belgien, Ontario in Kanada und Kalifornien in den USA
Quelle: Rabobank und Bank Sarasin, November 2011

 

Bestehende Märkte wachsen langsamer

Grosse Märkte wie Deutschland, Italien und Frankreich werden auch 2012 attraktiv bleiben und absolut gesehen eine wichtige Rolle spielen, wenn auch in Zukunft nicht mehr mit gleich hohen Zuwachsraten wie in den vergangenen Jahren gerechnet werden kann. Deutschland hat auf den Jahreswechsel und per Mitte 2012 Reduktionen der Einspeisetarife angekündigt, bleibt jedoch weiterhin attraktiv und gehört bis 2013 immer noch zu den grössten Absatzmärkten. Auch Italien wird ab kommendem Jahr die Einspeisetarife alle sechs Monate reduzieren und 2017 vollständig auslaufen lassen. Dies wird zu einem Rückgang der neu installierten Leistung führen. Zusätzlich nehmen aufgrund der Schuldenkrise und des wachsenden Solarstromanteils auch die staatlichen und die technischen Risiken zu. Auch Frankreich passt das Einspeisesystem an. Die Renditechancen, gemessen am IRR, für Klein- und Grossanlagen liegen deshalb am unteren Ende der Skala. Nach Einschätzung der Bank Sarasin könnte (Süd-)Frankreich aber einer der ersten Märkte sein, in dem Solarstrom schon bald auch ohne Einspeisetarife wettbewerbsfähig produziert werden könnte.

 

USA, Indien und China boomen

Der US-Markt hat sich über die letzten Jahre stark verändert und könnte mengenmässig nächstes Jahr weltweit unter die ersten drei Märkte für Freiflächenanlagen vorstossen. Die Bank Sarasin sieht im US-Markt für alle Anlagegrössen eine attraktive Mischung aus einem hohen Wachstumspotenzial, durchschnittlichen Renditechancen und einem relativ tiefen Risikoprofil. Zu den aufstrebenden PV-Absatzmärkten gehören gemäss der Studie auch Indien und China. 2010 hat Indien rund 80 Megawatt (MW) neue PV-Leistung installiert. Die Zielsetzungen der Zentralregierung für das Jahr 2022 liegen jedoch bei 20 Gigawatt (GW) installierter Solarenergie-Leistung. Dazu muss die indische Regierung aber die administrativen Prozesse vereinfachen und eine verbesserte Netzanbindung von PV-Anlagen garantieren. Verheissungsvoll sind auch die Bedingungen in China, das über grosse einheimische Solarproduktionskapazitäten verfügt. Für 2011 liegen die Schätzungen bei 1950 MW und für 2012 bei 2500 MW.

 

Sonnige PV-Märkte mit hohen administrativen Hürden

Verschiedene Länder wie Griechenland, Portugal, die Türkei und Südafrika liegen in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung und hätten daher optimale Bedingungen für die PV-Industrie. Doch bis jetzt konnten sich diese Länder als PV-Märkte noch nicht entfalten. Dies ist hauptsächlich auf ungenügende Förderprogramme, hohe administrative Hürden und einen unreifen Markt zurückzuführen.

 

Schweiz zeigt bestes Risikoprofil

Die Schweiz gehört zu einer Handvoll Ländern mit stabilem, stetigem Wachstum. Im relativen Vergleich liegen die Renditen in der Schweiz für Kleinanlagen nächstes Jahr im Durchschnitt aller untersuchten Länder. Hingegen ist das Risikoprofil der Schweiz das attraktivste aller untersuchten Länder. Modulhersteller, die mit einem kleinen Marktvolumen zufrieden sind, finden in der Schweiz ideale Bedingungen.

Rösler fordert 1.000-Megawatt-Deckel

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler will den Zubau von Solaranlagen deckeln. "Strom muss auch in Zukunft bezahlbar sein", sagte Rösler der "Rheinischen Pos". "Richtig ist es, bei den größten Kostentreibern anzusetzen. Das ist vor allem die Photovoltaik. Die Reduzierung des Ausbaus auf 1.000 Megawatt pro Jahr wird maßgeblich dazu beitragen, die Kosten zu begrenzen". Die Arbeitsgruppe Energie der Bundesregierung habe bereits beschlossen, den Ausbau der Photovoltaik ab Mitte 2012 auf 1.000 Megawatt pro Jahr zu begrenzen, berichtete das Blatt. Bereits im Januar sollen die Pläne Umweltminister Norbert Röttgen vorgelegt werden. Röttgen soll auch ein Konzept erarbeiten, das die EEG-Umlage dauerhaft auf einem Niveau von 3,5 Cent pro Kilowattstunde hält. Die Reaktionen aus der Solarbranche ließen nicht lange auf sich warten. Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. sagte bei »Spiegel Online« durch die 1.000-Megawatt-Grenze würde der Photovoltaikmarkt um 90 Prozent einbrechen. Auch der Europachef von First Solar warnte bei "Spiegel Online" vor den Folgen eines Deckels: "Man sieht in Ländern wie Spanien, in denen er eingeführt wurde, dass er den Markt zerstört." ...

17. 11. 2011

Quellen: Rheinischen Post, Spiegel Online

Die veränderten EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen im Überblick

 

Die Vergütung bei Netzeinspeisung ab 1.1.2012-30.6.2012

Anlagen bis 30 kWp: 24,43 (ct/kWh)
Anlagen ab 30 kWp: 23,23 (ct/kWh)
Anlagen ab 100 kWp: 21,98 (ct/kWh)
Anlagen ab 1.000 kWp: 18,33 (ct/kWh)

Hier finden Sie unseren Info-Block zum EEG 2012 und weitere Infos zum Vorhaben der Regierung.

 

Entwicklung der Vergütung für Strom aus solarer Strahlungsenergie
Die veränderten EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen im Überblick.

 

Anlagen an oder auf Gebäuden (Dach, Fassade) bei Netzeinspeisung

Jahr der Inbetriebnahme bis 30 kWp(Ct/kWh) ab 30 kWp(Ct/kWh) ab 100 kWp(Ct/kWh) ab 1.000 kWp(Ct/kWh)
Ab 1.1.2010 39,14 37,23 35,23 29,37
Einmalabsenkung
zum 1.7.2010
13 % 13 % 13 % 13 %
Ab 1.7.2010 34,05 % 32,39 % 30,65 % 25,55 %
Einmalabsenkung
zum 1.10.2010 (in Bezug auf 1.7.2010)
3 % 3 % 3 % 3 %
Ab 1.10.2010 33,03 31,42 29,73 24,79
Ab 1.1.2011 28,74 27,33 25,86 21,56
Ab 1.1.2012 *** 24,43 23,23 21,98 18,33

 

Anlagen an oder auf Gebäuden (Dach, Fassade) beim Eigenverbrauch (begrenzt auf PV-Anlagen bis 500 kWp)


Jahr der Inbetriebnahme bis 30 kWp(Ct/kWh) ab 30 kWp(Ct/kWh) ab 100 kWp(Ct/kWh)
Ab 1.1.2010 22,76 bislang keine Vergütung
Ab 1.7.2010 Direktverbrauchsanteil > 30 % 22,05 % 20,39 % 18,65 %
Direktverbrauchsanteil < 30 % 17,67 % 16,01 % 14,27 %
Ab 1.10.2010 Direktverbrauchsanteil > 30 % 21,03 % 19,42 % 17,73 %
Direktverbrauchsanteil < 30 % 16,65 % 15,04 % 13,35 %
Ab 1.1.2011 Direktverbrauchsanteil > 30 % 16,74 % 15,33 % 13,86 %
Direktverbrauchsanteil < 30 % 12,36 % 10,95 % 9,48 %
Ab 1.1.2012 *** Direktverbrauchsanteil > 30 % 12,43 % 11,23 % 9,98 %
Direktverbrauchsanteil < 30 % 8,05 % 6,85 % 5,60 %

 

Freiflächenanlagen

Jahr der Inbetriebnahme Gewerbegebiete,auf baulichen Anlagen, an Verkehrswegen (Ct/kWh) Konversionsflächen,versiegelte Flächen (Ct/kWh) Ackerflächen(Ct/kWh)
Ab 1.1.2010 28,43 28,43 28,43
Einmalabsenkung zum 1.7.2010 12 % 8 % nicht mehr vergütungsfähig
Ab 1.7.2010 25,02 26,15 nicht mehr vergütungsfähig
Ab 1.7.2010 25,02 26,15 nicht mehr vergütungsfähig
Einmalabsenkung zum 1.10.2010 3 % 3 % nicht mehr vergütungsfähig
Ab 1.10.2010 24,26 25,37 nicht mehr vergütungsfähig
Ab 1.1.2011 21,11 22,07 nicht mehr vergütungsfähig
Ab 1.1.2012 *** 17,94 18,76 nicht mehr vergütungsfähig

***) siehe auch Veröffentlichung der Bundesnetzagentur vom 28.10.2011 zu “Degressions- und Vergütungssätze ab Januar 2012″

Neue Energiegenossenschaften als Pioniere einer nachhaltigen Energiewirtschaft

TRADITIONELLE WURZELN

Energiegenossenschaften sind Genossenschaften sehr unterschiedlicher Ausrichtung im Energiesektor. Die Bezeichnung charakterisiert also erst einmal eine Branchenzuordnung unabhängig von den Mitgliedern, dem Förderauftrag und dem Unternehmensgegenstand. Seit über achtzig Jahren halten einige kleine Elektrizitätsgenossenschaften gegenüber dem Monopolisierungsdrang des Energiemarktes stand. Gleichzeitig gründen sich neue Energiegenossenschaften, um Versorgung mit Wärme und Elektrizität zu organisieren oder regenerativer Energieerzeugung zum Durchbruch zu verhelfen.

Historisch befassen sich Energiegenossenschaften in erster Linie mit der Erzeugung und dem Vertrieb von Strom. Viele ermöglichten Anfang des 20. Jahrhunderts eine Versorgung insbesondere ländlicher Räume mit Elektrizität. Beispielsweise gründeten im Jahr 1912 die Bürger der badischen Gemeinde Hauingen die Energiegenossenschaft Hauingen (www.egh-hauingen.de). Sie entstanden also häufig auf Initiative der späteren Nutzer im ländlichen Bereich, die sich von den etablierten Anbietern ausgegrenzt fühlten und ihre Energieversorgung überhaupt oder wenigsten durch billigere, beziehungsweise effizientere Energieversorgung zu verbessern trachteten. Heute gibt es in Deutschland noch rund 50 Energiegenossenschaften aus der ersten Phase der Energieversorgung im ländlichen Raum.

 

SCHWERPUNKT PHOTOVOLTAIK

Unter den neuen Energiegenossenschaften dominieren die Energieproduktionsgenossenschaften. Dies sind wirtschaftliche Zusammenschlüsse, deren Mitglieder gemeinsam Energie, oftmals Ökostrom oder Biogas, herstellen und vertreiben und die Einnahmen untereinander aufteilen. Fälschlicherweise werden sie oft als Beteiligungsgenossenschaften bezeichnet. Energieerzeugung, in den letzten Jahren umweltverträgliche Energieerzeugung, sind aber der eigentliche Unternehmenszweck. Der Unterschied zu den klassischen Produktionsgenossenschaften ist, dass sich hier meist natürliche Personen für die Produktion zusammenschließen. Sie können als gewerbliche Genossenschaften mit Hilfs- oder Ergänzungscharakter bezeichnet werden, die Energie zur Förderung der Erwerbs- und Unterhaltswirtschaft ihrer Mitglieder erzeugen. Sie ermöglichen dies über das Aufbringen der Finanzmittel zur Erstellung und für den Betrieb einer oder mehrere gemeinsamer Produktionsstätten zur Erfüllung der Teilaufgabe Energieerzeugung. Gegenwärtig dominieren unter den Neugründungen eindeutig Photovoltaikgenossenschaften, also Zusammenschlüsse von Mitgliedern, die gemeinsam Solarkraftwerke erstellen und betreiben. Ihre Zahl dürfte gegenwärtig bereits bei über hundert liegen mit weiter wachsender Tendenz. Soziale Kennzeichen Von ihrem Selbstverständnis her sind diese Genossenschaften in erster Linie Wirtschaftsvereine. Viele nutzen die genossenschaftliche Rechtsform. Um deren Grundstruktur allerdings zu verstehen, sind Kenntnisse über die wichtigsten sozialen Strukturen hilfreich. Dazu gehören vor allem das Förder-, das Identitäts-, das Demokratie- und das Förderprinzip.

Das Förderungsprinzip besagt, nicht die Kapitalverwertung, sondern die Nutzerorientierung, die Befriedigung von Bedürfnissen der Mitglieder steht im Vordergrund. Bei den Photovoltaikgenossenschaften ist die gemeinsame Energieproduktion und zwar umweltfreundliche Energie durch Solarkraftwerke. Solange die Eigennutzung dieser Energie auf fremden Dächern nicht möglich ist, wird sie verkauft und der Überschuss untereinander aufgeteilt.

Beim Identitätsprinzip geht es darum, dass zwei Gruppen, die sich sonst am Markt gegenüberstehen identisch sind, also keiner ihrer Aufgaben „einseitige“ aufgeben. Bei den Photovoltaikgenossenschaften ist dies die Rolle als Eigentümer und Gruppenunternehmer sowie als Verwerter oder Nutzer der Energie. Solange die direkte Eigenversorgung durch selbst betriebene größere Anlagen nicht möglich ist, geschieht dies über die Einspeisung in das allgemeine Netz nach dem EEG, dem Energieeinspeisegesetz. Das Demokratieprinzip ist das Merkmal, mit dem Genossenschaften am meisten verbunden werden: Ein Mensch eine Stimme. Unabhängig von der Höhe der Einlage, dem Dauer der Zugehörigkeit, dem Fachwissen oder anderen Kriterien verfügt jedes Mitglied in der Mitgliederversammlung über eine Stimme. Das vierte Prinzip, das Solidaritätsprinzip wird manchmal vergessen. Es besagt, dass nicht jedes Mitglied nur auf seinen individuellen Vorteil sieht, sondern auch auf die Sicherung und den Erhalt der Genossenschaft als Ganzes. Ehrenamtliches Engagement, die Aufnahme auch kapitalschwächerer Mitglieder oder die Unterstützung der Genossenschaft durch Aufträge, indem beispielsweise Dächer für den Bau von Solaranlagen zur Verfügung gestellt werden, sind Ausdruck hiervon.

 

ZUKUNFTSPRISMA DER ENERGIEWIRTSCHAFT

Festhalten lässt sich: Energiegenossenschaften als nutzerorientierte Unternehmensorganisation, die die partizipative Einbindung der Verbraucher oder Produzenten systematisch organisieren, übernehmen aktuell für den Wandel in Richtung einer nachhaltigen Energiewirtschaft eine wichtige Pionierfunktion. Ihre beobachtbare Vielfalt veranschaulicht die Komplexität, Bandbreite und Innovationsvielfalt dieses Sektors. Gleichzeitig können Sie als Zukunftsprisma dienen. Ihre Ausbreitung und Weiterentwicklung kann deshalb als wichtige Innovationsaufgabe für den Klimaschutz angesehen werden.

Solarvergütung sinkt um 15 Prozent

 

Die Bundesnetzagentur hat die neuen Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen veröffentlicht. Ab dem 1. Januar 2012 erhalten Anlagenbetreiber für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom zwischen 17,94 Cent und 24,43 Cent, je nach Standort und Größe der Anlage. »In den vergangenen zwölf Monaten wurde uns ein Zubau an Leistung von insgesamt rund 5.200 Megawatt gemeldet. Dieser Wert führt dazu, dass die Vergütung von PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gehen, um 15 Prozent niedriger sein wird als die aktuelle Vergütung«, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. »Der Zubauwert von 5.200 Megawatt liegt erheblich unter dem Wert von 7.800 Megawatt, der uns noch im Vergleichszeitraum Oktober 2009 bis September 2010 gemeldet worden war. Das System des atmenden Deckels, das die Kosten des Ausbaus der Photovoltaik begrenzen soll, trägt sicher zu dieser Entwicklung bei.« Die Solarförderung sinkt jährlich um einen Basiswert von neun Prozent. Hinzu kommt eine weitere Absenkung, die sich nach dem Zubau von Photovoltaikanlagen bemisst. In diesem Abrechnungsjahr (Oktober 2010 bis September 2011) wurde eine Schwelle von 4.500 Megawatt überschritten. Daher sinkt die Vergütung um weitere sechs Prozent, also insgesamt um 15 Prozent. Wäre die Marke von 5.500 Megawatt geknackt wurden, so wäre die Solarförderung um 18 Prozent gekappt worden. Maximal hätte die Vergütung um 24 Prozent sinken können, bei einem Zubau von 7.500 Megawatt.

Quelle: Bundesnetzagentur, http://www.bundesnetzagentur.de Zusammenfassung: PHOTON

Privatleute treiben die Energiewende voran

 

Beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland sind die Bürger die mit Abstand wichtigste Gruppe unter den Investoren. Zu diesem Ergebnis kommen das Marktforschungsinstitut trend:research und das Klaus Novy-Institut (KNi) in einer vom Bundesumweltministerium geförderten Studie. Mehr als 50 Prozent der in Deutschland installierten Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen befinden sich danach im Eigentum von Privatpersonen und Landwirten.

Kundenstruktur

Im Bereich der Photovoltaik waren Privatpersonen 2010 für einen Anteil von mehr als 40 Prozent am Zubau verantwortlich. Die Landwirte steuerten darüber hinaus 21,8 Prozent bei. Fonds und Banken folgten weit abgeschlagen mit einem Anteil von rund neun Prozent. Eine insgesamt untergeordnete Rolle für den Ausbau der Erneuerbaren spielten laut der Untersuchung die großen Energieversorger. ... Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien e.V., http://www.unendlich-viel-energie.de

Betreutes Stromen

 

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach bedeutet für viele ein wichtiges Stück Unabhängigkeit- und die Sicherheit vor ständigen Strompreiserhöhungen. Beim Haus von Familie Ebner in Schluchsee stand von vorneherein fest, dass man die Stromversorgung auch in die eigenen Hände nehmen würde:
„So ein Haus kostet so viel, da kommt es auf die Solaranlage auch nicht mehr an, und die trägt sich in der Finanzierung ja wenigstens selbst“, lacht Frau Ebner. Der Strom wird zu großen Teilen selbst verbraucht.    

Auf Vario green energy war er in der Zeitung aufmerksam geworden. Der süddeutsche Solarprojektierer konnte mit einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis und einem Netzwerk aus starken Partnern punkten. Das bedeutet neben erstklassigen Komponenten auch Sicherheit in Garantiefragen und schnelle Reaktionszeiten im Service-Fall. Vario-Mitarbeiter Hans-Joachim Steinborn konnte zudem fachlich überzeugen und begleitete Familie Ebner während des gesamten Ablaufs:
„Herr Steinborn war nicht nur bis zur Unterschrift da sondern immer zugegen: er war beim Aufmaß auf dem Dach, hatte immer wieder Formulare ausgefüllt und unterschriftsreif vorbereitet und war sogar bei der Installation dabei“, berichtet Familie Ebner. „Auch der Elektriker hat danach noch eine Nachbetreuung gemacht und nachgeschaut, ob noch alles vorschriftsmäßig läuft.“
Bei Vario freut man sich über das Lob: „Kundenzufriedenheit steht an erster Stelle und die Unterschrift ist da erst der Anfang“, erklärt Hans-Joachim Steinborn .
Den krönenden Abschluss stellt erst die Überreichung des Anlagenpasses dar. In diesem sind nicht nur alle Arbeitsschritte festgehalten sondern auch alle Versicherungen und Garantien zusammengefasst. Auch die erwirtschafteten Erträge können dort übersichtlich dokumentiert werden. Das BSW-Gütesiegel steht für die Rundum-Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung und bedeutet Transparenz und Sicherheit. Vario unterwirft sich den harten Kriterien um die zuverlässige Einhaltung seiner hohen Qualitätsansprüche zu unterstreichen, was mit einer strikten Gewerketrennung einhergeht. Das bedeutet: jeder Schritt kommt vom Fachmann.

Dass sich das auszahlt, sieht man spätestens am Resultat: „Der Ablauf war ein Traum- echt klasse“, heißt es aus Schluchsee. Von Vario-Seite aus wünscht man Familie Ebner jedenfalls viele glückliche (Kilowatt-)Stunden im Haus.

 

Reithalle Holzgerlingen

Wir gratulieren dem Reit- und Fahrverein Holzgerlingen zu seinem aktiven Beitrag zum Umweltschutz mit einer Anzeige im Holzgerlinger Nachrichtenblatt am 18. Juni 2010.

 

Bilder der Anlage finden Sie in der Rubrik "Referenzen".

 

Anzeige im Holzgerlinger Nachrichtenblatt